Ein Stück Heimat. Kärntner Reindling.

Eine typische Kärntnerische Spezialität ist der Reindling. Dieser wird aus Germteig (=Hefeteig) gemacht und schmeckt super fluffig und zimtig.

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Traditionell wird der Reindling beim Ostermahl zu Schinken, Würstel und Eier gegessen. Aber in meiner Familie gibt es den Reindling auch immer unterm Jahr.

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Der Reindling ist übrigens ein super nettes Mitbringsel und ich kenne keine Person, die ihn nicht mag.

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Wie wird er nun gemacht?

Am Vortag/Vorabend:
Rumrosinen: ca. 250g Rosinen über Nacht in etwas Rum ansaugen lassen

Zutaten (für ca. 3 mittelgroße Reindlinge):
1kg Universalmehl + etwas für die Weiterverarbeitung
42g frische Germ (= 1 Würfel)
600ml Milch
3 Eier (M)
150g Butter
3 EL Kristallzucker für die Eiermilch

Für die Füllung:
Rumrosinen (siehe oben)
250 – 400g Kristallzucker
ca. 80g gemahlener Zimt
ca. 150g Butter

Milch mit dem Zucker lauwarm in einem Topf erwärmen und von der Herdplatte nehmen. 6 EL davon wegnehmen und in einem weiteren Topf geben. Germ reinbröseln und  etwas unter die Milch rühren. Nun etwas Mehl drüber stauben und 20 Minuten abgedeckt ruhen lassen. (= Dampfl)
Unter die restliche Zuckermilch die Butter auflösen lassen und dann die Eier gut unterrühren.

Das Mehl in eine große Schüssel geben und das fertige Dampfl dazugeben und ca. 2/3 von der Zucker-Eier-Milch dazugeben und fest unter den Teig schlagen. Wer es leichter haben möchte, macht es natürlich mit einer Küchenmaschine. Aber so spart man sich schon mal einen Fitnessstudioaufenthalt ;o)
Den Teig so lange schlagen, bis sich Blasen bilden. Falls der Teig zu trocken wirkt noch etwas Zucker-Eier-Milch dazugeben, falls er zu nass ist, noch etwas Mehl dazugeben. Hängt immer ein bisschen vom Mehl ab, manche brauchen mehr Flüssigkeit, andere nicht so. Ihr braucht auf alle Fälle einen wundervoll geschmeidige Germteigkonsistenz.

Den Teig nun 1 Stunde zugedeckt an einem warmen Platz gehen lassen (ich  gebe die Schüssel mit dem Teig einfach auf den Boden des Backrohrs, dort ist er geschützt vor etwaiger Zugluft.

In der Zwischenzeit kannst du alles für die Füllung vorbereiten. Du brauchst nun eine saubere Arbeitsfläche. Zucker, geschmolzene Butter, Rumrosinen und Zimt sollten griffbereit sein. 3 Gugelhupfformen einfetten.

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Ein Drittel des Teiges auf eine bemehlten Fläche mit dem Teigroller ausrollen, ca. 0,5 bis 0,8 cm.
Nun die Teigfläche mit etwas geschmolzener Butter einstreichen. Ich fülle den Reindling gerne üppig, wenn ihr es nicht so süß mögt, dann einfach etwas weniger nehmen. Nun streue ich gleichmäßig Zimt drüber, es sollte alles bräunlich sein. Dann kommt der Zucker. Diesen auf der ganzen Fläche verteilen, wie gesagt, wer es süß mag, einfach etwas mehr… Und zum Schluss die Rumrosinen drüber streuen. Den Teig nun gleichmäßig einrollen und vorischtig in die eingefettete Gugelhupfform reinlegen. Nun den Teig oben nochmal mit etwas Butter einstreichen. Das gleiche nochmal beim zweiten und dritten Teigteil machen.

Den fertigen Teig in der Form nun nochmal für ca. 30 Minuten im Backofen aufgehen lassen und erst dann auf 180°C Ober- und Unterhitze einschalten und für ca. 45 Minuten backen.

Den Reindling in der Form etwas auskühlen lassen und dann stürzen.

Fertig!

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Lasst‘ Euch den Reindling schmecken!

Alles Liebe,
Eure Nicole

PS: Das hellblaue Tellerchen ist von Green Gate!

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