Torta della Nonna. Eine kulinarische Reise in die Toskana.

Kennt ihr das Gefühl, wenn man frisch vom Urlaub daheim ist und man möchte am liebsten jeden Tag die Gerichte weiteressen, die einem im Urlaub verzaubert haben. Oft hat man aber leider nicht die richtigen Rezepte parat, aber mit diesem Kochbuch gelingt es. „Toskana – Das Kochbuch„, welches im Edel-Verlag erschienen ist, hat sie alle. Die ganzen italienischen Klassiker der toskanischen Küche. Mamma mia!  Urlaub für daheim.  Für euch habe ich eine brandaktuelle Buchrezension, denn das Buch ist erst die Tage erschienen und einen Klassiker aus der Toskana: Torta della Nonna.

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Und hier ist meine Buchrezension zu Toskana – Das Kochbuch.

Inhalt:
Siena, Lucca, Pisa, Arezzo und noch alle restlichen toskanischen Bezirke sind mit ihren regionalen Spezialitäten dabei. Nicht nur die Rezepte der italienischen Speisen sind hier zu finden, sondern es wird die jeweilige Region auch kulinarisch erklärt. Natürlich befindet sich auch ein Kalender für toskanische Feste und Märkte im Buch. mmmhhh… So ein Trüffelfest in Florenz oder San Miniato wäre schon echt lecker.

Rezepte:
Pappa col pomodoro (Tomatensuppe mit Brot) aus Florenz, Crostata di Ricotta garfagnina (Ricotta-Tarte aus Garfagnina) aus der bezaubernden Stadt Lucca, Polenta Pasticciata con il sugo finto (Geschichtete Polenta mit Gemüsesauce) aus Massa-Carrara. Alles dabei was das Herz begehrt: Pikant und süß, Vorspeise und Nachspeise, leicht und schwer nachzumachen.

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Layout und Fotografie:
Nebst den Rezept-Bildern findet man auch einige Landschaftsbilder aus der Toskana. So kommt man gleich in Urlaubsstimmung. Die Rezepte sind großzügig gestaltet und gut beschrieben. Es gibt zudem Vorbereitungs- und Back-/Kochzeitangaben.

Aufmachung allgemein:
270 Seiten werden von einem Hardcoverbucheinband ummantelt. Außerdem gibt es zwei textile Lesezeichen in grün und gelb. Die inneren Seiten sind schön fest und die Fotos sind glänzend gedruckt.

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Für wen eignet sich das Buch?
Für alle, die immer schon mal wissen wollten, wie man die Klassiker der toskanischen Küche zubereitet.

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Auch wenn ich das Buch vom Edel-Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen habe, spiegelt die Rezension meine eigene Meinung wieder.

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Nein, nein, ich habe es nicht vergessen – hier das Rezept der Torta della nonna:

Torta della nonna

Zutaten für ca. 8 Portionen:
Teig:
300 g Weizenmehl + etwas zum Bestäuben
80 g feiner Zucker
1 TL Backpulver
150 g Butter (gewürfelt) + etwas zum Einfetten
1 Ei
1 Eigelb
abgeriebene Schale von einer unbehandelten Zitrone
Salz

Für die Füllung:
500 ml Milch
fein abgezogene Zesten von einer unbehandelten Zitrone
3 Eigelb
120 g feiner Zucker
50 g Weizenmehl
1 Prise gemahlene Vanille

Außerdem:
1 Ei (verquirlt) zum Bestreichen
Pinienkerne
Puderzucker

Für den Teig Mehl, Zucker, Backpulver und eine Prise Salz auf eine Arbeitsfläche sieben und eine Vertiefung in die Mitte drücken. Butter, Ei und Eigelb sowie abgeriebene Zitronenschale hineingeben. Nach und nach mit den Händen zu einem Teig verarbeiten. Den Teig in zwei Teile teilen, eines davon etwas größer als das andere. Zu Kugeln formen, in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank ruhen lassen.

Inzwischen für die Füllung die Milch in einem Topf gießen, die Zitronenzesten zugeben und kurz aufkochen. Dann vom Herd nehmen und beiseite stellen. Das Eigelb mit dem Zucker in einer Rührschüssel luftig aufschlagen. Mehl und Vanille vorsichtig unterziehen, die Milch durch ein Sieb zugießen, einrühren und alles zurück in den Topf geben. Die Zesten entsorgen. Unter ständigem Rühren erhitzen, bis die Creme den Löffelrücken überzieht. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Gelegentlich umrühren, damit sich keine Haut bildet.

Den Backofen auf 180°C vorheizen. Eine runde Springform (ca. 24 cm Durchmesser) mit Butter einfetten. Die größere Teigkugel auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis ausrollen, der etwa 6cm größer als der Boden der Backform ist. Die Form damit auslegen und den Rand anpassen, dabei den Teig etwas nach oben drücken. Die Füllung hineingeben und glatt streichen. Die andere Teigkugel zu einem Kreis in Größe der Backform ausrollen und für die Füllung legen.  Die Teigränder gut zusammendrücken. Die Teigdecke mit dem verquirlten Ei bestreichen und mit Pinienkernen bestreuen. Im vorgeheizten Backofen 40 Minuten goldbraun backen. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und leicht abkühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben und noch warm servieren.

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Das blaue Teller und das Blumen-Tuch ist von Green Gate, die grüne Gabel ist von Rice.

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Viel Vergnügen beim Nachbacken und den Urlaub ins Haus holen.

Alles Liebe,

eure Nicole

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